matthias-leonhardt.de
Alles Neu macht der Mai
Meine Homepage war in die Jahre gekommen und hatte auch nicht wirklich viel Liebe bekommen gehabt. Zeit, sie mal zu überarbeiten. Ein ausgewachsenes CMS muß es eigentlich nicht sein. Statische Seiten reichen mir eigentlich. Sind performanter und bieten weniger Angriffsfläche für Hacker.

Hat sich dann doch noch etwas verzögert, da sich andere Projekte vor gedrängelt haben, aber nun ist es endlich soweit. Noch ist nicht alles komplett so umgesetzt, wie ich es gerne hätte, aber ich will meinen Content schonmal in der neuen Form veröffentlichen. Der Content ist schonmal da und die Feinheiten reiche ich dann noch nach ...

Meine alte Homepage hatte ich mit Joomla realisiert. Ich hatte mir nie wirklich die Zeit genommen, mich tief in dieses CMS einzuarbeiten. Für eine einzige Website war mir das zu viel Aufwand. Der Schwerpunkt meiner Interessen liegt ja bei der Software-Entwicklung - Design ist "nur" Mittel zum Zweck für mich. ;-) Und obwohl ich die Sicherheits-Patches von Joomla immer zeitnah eingespielt habe, hatte man es trotzdem geschafft die Site zu hacken und als Spam-Schleuder zu mißbrauchen. :-( Die Angriffsfläche war also immer noch hoch genug.

Der Content meiner Homepage ändert sich aber nicht häufig und muß auch nicht für jeden Benutzer individuell aufbereitet werden - dynamisches Generieren der Seiten z.B. mit Joomla ist also nicht notwendig. Effektiver (und performanter) ist es die Seiten einmal im Backend zu generieren und das Resultat dann statisch auszuliefern. Und weniger aktiver Code auf dem Server reduziert auch die Angriffsfläche für Hacker ...

Von den möglichen Frameworks fiel meine Wahl auf Nuxt.js, da ich mich fürs Frontend bereits mit Vue.js angefreundet hatte. Bei der Umsetzung zeigte sich, daß Nuxt.js für statischen Content doch nicht so ganz straightforward ist, wie es die Tutorials glauben machen wollen. Wenn man etwas komplexere Ansprüche hat muß man doch mehr Aufwand treiben. Die restlichen Feinheiten und versteckten Fallstricke lernt man aber erst in der Praxis. Aber genau dafür hab ich das Projekt ja auch gestartet ... Learning by doing.

Und an der Struktur des Inhalts gab es auch was zu ändern. Die ganze Zeit war ich auch nicht wirklich glücklich mit der recht starren Struktur, die so ein Menü eines klassischen CMS halt vorgibt. Ich habe Projekte, die zu mehreren Themen passen und wo packt man dann die Artikel hin? Thematisch zusammenhängend kann man sagen, aber was ist hier dann das Thema? Das Projekt? Die verwendete Technologie? Je nach aktuellem Blickwinkel verschiebt sich das. Also gibt es auch keine feste Menüstruktur, die allen Blickwinkeln gerecht wird. Mit den Tags, die ich jetzt den Artikeln zuordnen kann wird die Sache viel flexibler. Mit ihnen kann man je nach Interesse thematischen Fäden folgen. Dieses Konzept erspart einem fast eine Volltextsuche über den Content der Seite ...

Und ein paar zusätzliche Bilder aus meinem Archiv machen den Content verdaulicher - definitiv eine Verbesserung. ;-)

Unter dem Tag "Homepage" gibt es dann nach und nach weitere Artikel zur technischen Umsetzung des Projekts.